
Mediationsbeitrag
in den Osnabrücker Nachrichten
Einsatzfelder im Bereich der Wirtschaft
Mediation ist grundsätzlich für jeden Konflikt anwendbar, der in Wirtschaft und Arbeitswelt auftritt. Es wird zwischen innerbetrieblicher Wirtschaftsmediation und außerbetrieblicher Wirtschaftsmediation differenziert.
Bei der innerbetrieblichen Wirtschaftsmediation geht es beispielsweise um Konflikte zwischen Arbeitnehmern, Abteilungen, Teams oder innerhalb eines Projekts, während in der außerbetrieblichen Wirtschaftsmediation Konflikte zwischen Unterehmen mediiert werden.
Typische Anwendungsfälle sind:
- Langzeitverträge mit zwangsläufiger Fehlertendenz (Bauängelhaftung, Energielieferverträge, Verträge des Anlagenbaus u.a.)
- Zusammentreffen persönlicher und unternehmerischer Aspekte (Fragen der Nachfolge im Unternehmen, Existenzgründungen, Konflikte zwischen Gesellschaftern, Auseinandersetzungen über das ERbe u.a.)
- Interne Konflikte im Betrieb (Auseinandersetzungen zwischen verschiedenen Abteilungen, insbesondere auch im kollektiven Arbeitsrecht bei Meinungsverschiedenheiten zwischen Betriebsrat und Geschäftsführung u.a.)
- Konflikte mit Lieferanten, Kunden und Verbrauchern (Imageschädigung Konflikte aus Gewährleistung, fehlerhafte Transaktionen u.a.)
- Komplexe Streitigkeiten zwischen Unternehmen, die einer eingehenden Klärung bedürfen (im gewerblichen Rechtsschutz, Prozesse der Umstrukturierung u.a.)
- Konflikte zwischen Unternehmen und Öffentlichkeit (Umweltkonflikte, Bauvorhaben, Standortfragen, Verkehrskonzepte, u.a.)
- Konflikte im Projektmanagement (Auseinandersetzungen in Projektteams, Kommunikationsprobleme, Projektblockaden u.a.)
- Konflikte im e-Commerce (Softwareverträge, Domainstreitigkeiten, Verletzung von Urheberrechten, Internetverträgen u.a.)





