
Korruption vermeiden
mit Ombudsmann-Services
In einer repräsentativen Studie der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PWC im Jahr 2007 wurde erhoben, dass zwischen Frühjahr 2005 und Frühjahr 2007 49 % aller deutschen Unternehmen Opfer von Wirtschaftskriminalität wurden. Insbesondere haben die Branche, die Unternehmensgröße, die jweilige wirtschaftliche Situation, das Betriebsklima sowie das Problembewußtsein einen hohen Einfluss auf das Auftreten von illegalem oder unethischem Verhalten von Unternehmen. Auffällig ist, dass es sich in 46 % der Fälle um Unternehmensangehörige handelt. In weiteren 10 % der Fälle sind Unternehmensangehörige sowie externe Dritte gleichermaßen verantwortlich. Bezüglich der Hierarchie im Unternehmen wurde festgestellt, dass fast die Hälfte (45 %) der internen Täter im Management des Unternehmens tätig ist.
"Weltweit unterschätzen Unternehmen das Risiko, in den nächsten zwei Jahren Opfer von Wirtschftskriminalität zu werden, erheblich. Nur 11 % halten das risiko, Opfer irgendeines Deliktes zu werden, für wahrscheinlich (Deutschland 10 %), und das, obwohl fast jedes zweite Unternehmen in unserer Studie hierüber berichtet hat."
Quelle: PWC: Wirtschaftskriminalität 2007
Die Eintrittswahrscheinlichkeit von Wirtschaftskriminalität ist umso höher,
- je besser die Gelegenheit (wie etwa ein nicht implementiertes unternehmensinteres Whistleblowing-System),
- je höher die Motivation und der Anreiz ist und
- wenn die Möglichkeit der eigenen Rechtfertigung des Mitarbeites hierfür gegeben ist.
Ein arabisches Sprichwort veranschaulicht das Risiko, in einen Teufelskreis von Korruption und Erpressung zu geraten:
„Wenn das Kamel seinen Kopf ins Zelt steckt, folgt bald auch der restliche Körper nach.“







